Kaupthing Kunden warten immer noch Geld

Schon fast ein halbes Jahr ist vergangen seitdem die isländische Bank Kaupthing Insolvenz anmelden musste. Immer mehr zeichnet sich ab, dass damit der gesamte Stadt Island in die Pleite gerutscht ist. Der isländische Staatspräsident hat nun weitere Verwirrung ausgelöst durch seine Äußerung:” die Deutschen müssen begreifen, dass die Menschen Island alles verloren haben”.
In der Tat stellt sich die Frage, wie der kleine Stadt Island seine Schulden bezahlen soll. Die drei Großbanken (inzwischen alle verstaatlicht) verfügen über eine Bilanzsumme von 160 Mrd.$, ein Vielfaches der jährlichen Wirtschaftsleistung von Island. Jeder Isländer sitzt inzwischen auf eine halbe Million Dollar Schulden.

Vor diesem Hintergrund erscheint Äußerungen des deutschen Finanzministeriums, man rechne weiter mit einer Entschädigung, zumindest zweifelhaft. Obwohl in der Tat wahrscheinlich doch der deutsche Steuerzahler die Schulden der Isländer zumindestens teilweise begleichen wird.

Noch besteht Hoffnung, es sind Guthaben bei der DZ-Bank vorhanden, auch die bereits erfolgte Abwicklung in anderen Ländern wie Finnland, Norwegen und Österreich spricht dafür, dass sicher noch etwas bewegen wird.

Allerdings zeigt sich deutlich, dass Krisenfall auch die Anlage in Staatsanleihen oder staatlich garantierten Investmentprodukten nicht dafür schützen kann, sein Investment ganz oder teilweise zu verlieren.

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